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Liebe Freunde des edelmetallverarbeitenden
Handwerks, liebe Kunden, lieber Rest der Welt,

 

 


wir wünschen uns sehr, dass es Euch gut geht in diesen schweren Zeiten. Das oder der Virus haben uns noch nicht erreicht, aber im Griff. Uns fehlen die vielen zwischen­menschlichen Kontakte, das Gespräch mit den Nachbarn auf der Treppe zu unserem Atelier, das schnelle Kölsch im „Trierer Eck“ und die dazu­gehörigen lauten Dauertrinker auf der Terrasse.
Und Ihr, liebe Kunden, fehlt uns noch mehr. Und das mindestens  in doppelter Hinsicht.

Vorbei die schönen Zeiten, in denen einer von Euch mal eben reingeschneit kam und für Tausende von Euro Schmuck für den Allerliebsten oder die Allerliebste geordert hat.

Vorbei die Zeiten, in denen wir nach Geschäfts­schluss unter Mithilfe diverser Nachbarn die Bargeldstapel palettenweise in die auf der Trierer Straße wartenden Geldtransporter der Firma Geldtransporterfirma verladen durften.

Vorbei die Zeiten, in denen wir an jedem zweiten Wochenende mit unserem Privatjet nach Saint-Tropez geflogen sind, um uns dort mit Unseresgleichen einen oder mehrere mehr oder weniger leckere Champagner  hinter die Binde zu schütten, damit das anschließende Petit Dejeuner mit dem unsäglich langweiligen Prinz Albert von Monaco im Fürstentum selbst erträglich wurde.

Vorbei die Zeit der Büffeljagd in Namibia und der Elchjagd in Schweden mit Prinz Harald von Norwegen.

 

 


Aber es gibt auch Schönes zu berichten:
Der Mehring, König aller Spirituosenhändler, hat weiterhin geöffnet. Garantiert virenfreier Grappa direkt aus den italienischen Krisen­gebieten, ein unübertrefflicher Carlos Primero aus dem verseuchten Spanien oder ein exquisiter urinprobenfarbiger Mahotai-Schnaps direkt aus Wuhan bieten sich im Schaufenster den nach völliger Sorglosigkeit lechzenden, krisengeschüttelten Kölner*innen an.
Noch schöner: Beim Penny gibt es wieder Toilettenpapier! Hakle Feucht, zwölflagig, 42 Blatt, gebundene handsignierte Hochglanzedition, für sagenhafte 64 Euro 99.

Na ja, mit den Hamsterkäuferkackstelzen der Nation kann man es ja machen.
Aber doch nicht mit Ihnen. Wenn Sie also Ihren 7,5 Tonner mit den Toilettenpapiervorräten vom Penny beladen haben, wenn Sie sich beim Mehring mit der kompletten Elite in- und ausländischer Schnaps­erzeugnisse eingedeckt haben, dann kommen Sie doch auch kurz bei uns vorbei. Denn dann sind Sie in der genau richtigen Verfassung für die wirklich existenziellen Hamsterkäufe.

Und die werden gefälligst ausschließlich bei uns getätigt, denn nur so können wir eine Ausbreitung der Seuche verhindern.

Das raten Ihnen  dringend die Krisenmanager von Heart of Gold, Kathrin und Edgar